Abgewählter NPD-Ortsvorsteher reicht Klage ein


Die Wahl von Stefan Jagsch zum Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung hat für viel Aufsehen gesorgt. Gegen seine Abwahl will der NPD-Politiker nun aber juristisch vorgehen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vor Gericht: Ein NPD-Politiker will sich juristisch gegen seine Abwahl als Ortsvorsteher wehren. Bild: dpa

Der NPD-Politiker Stefan Jagsch hat Klage gegen seine Abwahl als Ortsvorsteher von Altenstadt-Waldsiedlung (Wetteraukreis) eingereicht. Das teilte das Verwaltungsgericht Gießen am Dienstag mit.

Der Kläger wolle erreichen, dass seine Abwahl sowie die Wahl seiner Nachfolgerin für ungültig erklärt werden, berichtete eine Gerichtssprecherin. Jagsch, stellvertretender Landesvorsitzender der rechtsextremen NPD in Hessen, war im vergangenen September zum Ortsvorsteher bestimmt worden – was für einen Eklat gesorgt hatte.

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