Kultusministerkonferenz debattiert über Religion auf dem Campus: Streit um Burka und Nikab geht in neue Runde


Ein Gerichtsurteil schreckt auf. Immer mehr Bundesländer wollen prüfen, ob sie ein Verbot der Vollverschleierung in ihre Schulgesetze aufnehmen. Auch an den Hochschulen sind Nikab und Burka ein Thema.

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Der Streit um islamische Kopfbedeckungen in Deutschland geht in eine neue Runde. Diesmal ist nicht die Frage, ob Vertreter des Staates in Gerichten und Schulen das Kopftuch tragen dürfen. Der Konflikt wird auf einem anderen Feld ausgetragen: Dürfen Schülerinnen und Studentinnen an Schulen und Hochschulen mit vollverschleiertem Gesicht – also mit Burka und Nikab – lernen?

Flickenteppich von Regelungen in Bundesländern

Der Streit wogt seit Jahren. Doch zwei aktuelle Fälle haben das Thema neu auf die Tagesordnung gebracht: Die Uni Kiel hat einer zum Islam konvertierten Studentin den Besuch von Lehrveranstaltungen mit Vollverschleierung untersagt. Weil die Studentin trotzdem immer wieder auch verschleiert zu Veranstaltungen kam, bat die Hochschule die Landesregierung, ein rechtliches Verbot möglich zu machen.

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