Neue Studie: Kinder erhalten ihr Geschlecht zufällig


Laut einer aktuellen, großen Studie spielen Familiengene keine Rolle für das Geschlecht der Kinder. Weltweit werden etwas mehr Buben geboren als Mädchen.

Die Presse

Clemens Fabry

Die eine Familie mit drei Töchtern, die andere mit zwei Söhnen – Zufall? Die genetische Veranlagung in Familien spielt laut einer aktuellen, groß angelegten Studie keine Rolle dabei, ob Eltern eher Buben oder Mädchen bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Schweden, Australien und weiteren Ländern in einer Untersuchung, die sie in der Fachzeitschrift „Proceedings B“ der britischen Royal Society veröffentlichten.

Es gibt demnach in Familien keine automatisch angeborene Tendenz, ob der Nachwuchs das eine oder andere Geschlecht hat. Vielmehr erhält ein Kind sein Geschlecht weitgehend zufällig. Auch für einen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht des ersten und des zweiten Kindes fanden die Wissenschafter keine Anzeichen. Weltweit werden bekanntlich jedoch geringfügig mehr Buben als Mädchen geboren.

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