«Polnische Holocaustverzerrer lieben tote Juden»


Das polnische Holocaust-Gedenken lösche die Tatsache nicht aus, dass Polen Juden ermordet hatten. Das Yehuda Bauer, Historiker der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und der Hebräischen Universität an der 4. polnisch-israelischen Konferenz für Aussenpolitik in Jerusalem.

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Er erwähnte das Thema der Verzerrung der Holocaust-Geschichte, welches die Beziehungen zwischen Polen und Israel seit Januar 2018 trüben. Damals hatte Warschau es für gesetzeswidrig erklärt, Polen und den «guten Namen» seines Volkes zu beflecken, indem man dessen Komplitzenschaft im Holocaust unterstrich. Laut Bauer (in einem Zitat der «Jerusalem Post») sagen die Verzerrer: «Natürlich hat es den Holocaust gegeben, er war schrecklich, und wir gedenken seiner, errichten Museen, Statuen und halten vor allem wundervolle, furchtbare Reden». Sie lieben die Juden, vor allem die toten.

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