Vorwürfe gegen verstorbenen Arche-Gründer Jean Vanier – Untersuchungen sprechen von „manipulativen sexuellen Beziehungen“


Jean Vanier, der 2019 verstorbene Gründer der christlichen Arche-Gemeinschaften, soll laut einem Bericht des Jesuiten-Magazins „America“ über Jahrzehnte „manipulative sexuelle Beziehungen“ gehabt haben.

katholisch.de

Der 2019 gestorbene Gründer der christlichen Arche-Gemeinschaften soll über Jahrzehnte „manipulative sexuelle Beziehungen“ gehabt haben. Das berichtet das Jesuiten-Magazin „America“ unter Berufung auf interne Untersuchungen der Gemeinschaft. Demnach soll Jean Vanier zwischen 1970 und 2005 das seelsorgerische Verhältnis zu sechs Frauen ausgenutzt haben, die von ihm geistlichen Beistand erhofft hätten. Die Arche-Gemeinschaft in den USA schätze die Anschuldigungen als glaubwürdig ein. Laut dem Bericht spiegelt Vaniers eigenes Verhalten sexuelle Nötigungen von Frauen, wie sie auch seinem 1993 gestorbenen geistlichen Mentor, dem Priester Thomas Philippe, vorgeworfen werden. Philippes Taten habe Vanier über Jahre gedeckt.

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