Elefanten, Jaguare und Haie erhalten bei UN-Konferenz Schutzstatus


Angesichts des raschen Artenrückgangs erhalten mehrere Tierarten einen speziellen Uno-Schutzstatus. Das könnte helfen, ist aber kein Wundermittel für ihr Überleben

DERSTANDARD

Der asiatische Elephant ist vom Aussterben bedroht. Foto: REUTERS/AGUSTIN MARCARIAN

Für Asiatische Elefanten und Weißspitzen-Hochseehaie war der Samstag ein guter Tag. Beide Arten sind vom Aussterben bedroht. Doch am Samstag erhielten sie zum Abschluss einer Konferenz mit rund 130 Staaten in der indischen Stadt Gandhinagar den höchsten Schutzstatus der UN-Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS).

Nun müssen die betreffenden Länder verbieten, die Tiere zu töten. Seit Jahrzehnten nehmen Menschen dem Elefanten Lebensraum weg und jagen ihn, wenn er ihre Felder zertrampelt und weil seine Stoßzähne begehrt sind. Der Hai wird besonders wegen seiner Flossen getötet, die in Teilen Asiens eine beliebte Suppenzutat sind und laut Meeresschutz-Organisation Ocean Care bis zu 80 Euro pro Kilo einbringen.

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