Menschen, die mobben und lügen, haben kleinere Gehirne


Antisoziales Verhalten im Jugendalter ist kein seltenes Phänomen. Für manche ist es eine Phase, andere bleiben ihr Leben lang „Bullys“. Warum? Es könnte mit Unterschieden in der Hirnstruktur zu tun haben.

Philipp Nagels | WELT

Quelle: Getty Images/Westend61

Gewalt, Aggressivität, Diebstahl, Lügen, Mobbing – antisoziales Verhalten kann unterschiedliche Formen annehmen. Gemeinsam ist allen, das sie mit Gesetzen oder sozialen Normen brechen.

Die psychologische Forschung unterscheidet zwei Formen von antisozialem Verhalten. Eine pubertätsgebundene, die in westlichen Ländern von bis zu 60 Prozent der männlichen Jugendlichen gezeigt wird, und eine überdauernde, die sich vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter bei etwa zehn Prozent der männlichen Bevölkerung zeigt.

Die Ausbildung dieser überdauernden Form von antisozialem Verhalten wird von verschiedenen Faktoren bedingt. Einen davon hat ein internationales Team von Neurowissenschaftlern in einer aktuellen Studie untersucht: die Struktur des Gehirns.

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