NRW-Verfassungsschutz beobachtet 1.000 AfD-Anhänger des „Flügels“


Der AfD-Bewegung „Flügel“ wird vorgeworfen, den ideologischen Nährboden für gewaltorientierte Rechtsextremisten zu bereiten. 1.000 Anhänger der Organisation beobachtet der NRW-Verfassungsschutz aktuell.

evangelisch.de

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz beobachtet derzeit rund 1.000 Anhänger der völkisch-nationalistischen AfD-Organisation „Flügel“. Das Beobachtungsspektrum im Bereich der sogenannten Neuen Rechten, zu der auch rechtsextremistische Gruppen wie die „Identitäre Bewegung“ zählten, sei mit Blick auf den „Flügel“ ausgeweitet worden, bestätigte der NRW Verfassungsschutz dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Samstag in Düsseldorf. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ (Samstag) darüber berichtet. Der rechtsnationale Teil der AfD wird in NRW seit 2018 beobachtet.

„Gemeinsam ist diesen Gruppierungen, dass die Gefahr besteht, über den migrations- und fremdenfeindlichen Diskurs den ideologischen Nährboden für gewaltorientierte Rechtsextremisten zu bereiten“, heißt es in der Einschätzung des NRW-Verfassungsschutzes. Ein weiteres Ziel der „Neuen Rechten“ sei es, das Vertrauen der Bürger in die demokratischen Institutionen erschüttern zu wollen.

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