Falscher Umgang mit Geschlechtsidentität kann sehr krank machen


Der medizinische Umgang mit Transidentität bei Minderjährigen ist für die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrates Claudia Wiesemann ein ethisch hochproblematisches und entsprechend umstrittenes Thema. „Transidentität ist natürlich keine Krankheit, der gesellschaftliche Umgang mit ihr kann aber sehr krank machen“, sagte die Göttinger Medizinethikerin dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Kinder, deren Geburtsgeschlecht sich vom erlebten Geschlecht unterscheidet, seien im besonderen Maß auf das Gesundheitssystem angewiesen.

„Hochgradig schwierig an dem Thema ist, dass Entscheidungen zum Wohle des Kindes sowohl für das Hier und Jetzt als auch für die Zukunft bewertet werden müssen“, sagte die Professorin, die an einer Überarbeitung der therapeutischen Leitlinien zum Umgang mit Geschlechtsidentität mitwirkt. „Und bei der Gabe gegengeschlechtlicher Hormone und Operationen reden wir von gravierenden Eingriffen, die sich zum Teil nicht mehr rückgängig machen lassen.“

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