Meeresströmungen verschieben sich polwärts


Folgenreiche Verlagerung: Die großen Strömungswirbel der Weltmeere verlagern sich polwärts – im Schnitt um 800 Meter pro Jahr, wie Satellitendaten zeigen. Dies beeinflusst die Lage großer Meeresströmungen wie den Golfstrom, aber auch den atmosphärischen Jetstream und die Bahnen von Stürmen. Ursache dieser Verschiebung ist vor allem der Klimawandel, wie Forscher mithilfe von ergänzenden Modellen ermittelten.

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Die großen Strömungswirbel der Meere haben sich schon messbar verlagert – das hat auch Folgen für unser Wetter und die Fischerei. © Alfred-Wegener-Institut / F. Rödel

Die großen Meeresströmungen spielen eine Schlüsselrolle für unser Klima, aber auch die Meeresumwelt. Angetrieben von großen „Umwälzpumpen“ wie im Nordatlantik sorgen acht große Strömungswirbel – drei im Atlantik, drei im Pazifik und jeweils einer im Indischen und im Südozean – für eine globale Zirkulation. Diese rotierenden Strömungssysteme bestimmen maßgeblich das Wetter und die marine Produktivität in den Küstenregionen unseres Planeten.

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