Türkei will Nato-Unterstützung für ihre Syrien-Invasion


Verteidigungsminister Hulusi Akar: USA sollen Patriot-Raketen zur Verfügung stellen, um den Süden des Landes vor Luftangriffen zu schützen

DERSTANDARD

Sarmin, acht Kilometer von Idlib, 24. Februar: Von der Türkei unterstützte Aufständische versuchen ein Flugzeug abzuschießen. Foto: APA/AFP/OMAR HAJ KADOUR

Der türkische Präsident Tayyip Erdoğan muss bei seinem Syrien-Abenteuer auf Luftunterstützung verzichten. Die syrische Armee kontrolliert mit russischer Unterstützung den Luftraum, die letzte bestätigte Agenturmeldung über einen Einsatz der türkischen Luftwaffe im Nachbarland erschien im Oktober 2019.

Währenddessen fliegen russische und syrische Kampfflugzeuge täglich Angriffe aus Rebellenpositionen, seit Beginn der Invasion kamen laut offiziellen Angaben 17 türkische Soldaten ums Leben.

Russland hat auf dem syrischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim vier Su-35-Luftüberlegenheitsjäger stationiert, die immer wieder Abfangeinsätze gegen türkische F-16-Jets fliegen.

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