Coronavirus in den USA: Wenn das mal gut geht


Das Coronavirus stellt Amerikas Gesundheitssystem auf eine schwere Probe. Testkits taugen nichts – und viele Amerikaner können sie sich ohnehin nicht leisten.

Winand von Petersdorff | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Trump während seiner Pressekonferenz im Weißen Haus zum Coronavirus. Bild: dpa

Gehen die Vereinigten Staaten zu sorglos mit dem Coronavirus um? Einige Indizien sprechen dafür, dass das Land trotz der Beteuerungen des Präsidenten Donald Trumps nicht gut vorbereitet ist auf die Epidemie, die sich mit großer Geschwindigkeit ausbreiten kann.

Zeitungen zitieren einen Whistleblower, demzufolge der amerikanische Heimatschutz untrainiertes Personal nach Kalifornien geschickt hat, um mit infizierten Patienten umzugehen. Diese hatte sich auf einer Kreuzfahrt angesteckt, waren zurückgeholt  und auf einem Luftwaffenstützpunkt unter Quarantäne gestellt worden.  

Das Personal trug den Angaben zufolge keinen besonderen Schutz und wurde nach dem Umgang mit den Infizierten nicht getestet. Nun ist in der Nähe des Militärstützpunktes eine Frau positiv auf das Virus getestet worden, die weder Risikoländer besucht noch Kontakt mit Leuten hatte, die dort waren – das ist ein Hinweis, dass das Virus dort schon lokal ausgebrochen ist, ohne dass Infizierte Symptome zeigen.

weiterlesen