Trotz Einstufung des MAD: AfD hält an rechtsextremem Mitarbeiter fest


Konsequenzen unnötig – zu dieser Einschätzung kommt die AfD-Bundestagsfraktion, obwohl der Abgeordneten-Mitarbeiter Maximilian T. als Rechtsextremist eingestuft wurde. Der MAD war zu diesem Urteil gekommen.

Kai Küstner | tagesschau.de

Die AfD-Bundestagsfraktion hält an ihrem umstrittenen Mitarbeiter Maximilian T. fest, obwohl der Militärische Abschirmdienst (MAD) ihn Medienberichten zufolge als rechtsextrem eingestuft hatte. Er arbeitet im Büro des AfD-Abgeordneten Jan Nolte.

Die AfD sieht keinen Grund zum Handeln: Die Empfehlung der Fraktionsvorsitzenden laute, „sich nicht von Herrn T. zu trennen“, erklärte ein Sprecher der Alternative für Deutschland auf Nachfrage des ARD-Hauptstadtstudios.

Zugang zu vertraulichen Akten

Maximilian T. arbeitet im Büro des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte. Gestern nun war bekannt geworden, dass die Geheimdienstorganisation MAD, der Militärische Abschirmdienst, Maximilian T. als „rechtsextrem“ einstuft.

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