Das Coronavirus wird in den USA zum Politikum


Die Zahl der Infizierten nimmt rasant zu, bis Freitag wurden 64 Fälle in sieben Gliedstaaten bestätigt. Die Regierung Trump steht unter massivem Druck.

Marie-Astrid Langer | Neue Zürcher Zeitung

Vizepräsident Mike Pence (rechts) leitet die vom Präsidenten einberufene Task-Force zum Coronavirus. Terry Renna / AP

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen hat in den USA in den vergangenen Tagen rasant zugenommen. Nachdem erst am Dienstag in Nordkalifornien der erste bestätigte Fall in Amerika aufgetreten war, überschlagen sich inzwischen die Meldungen zu Neuinfektionen. Mit Stand Freitagabend (Ortszeit) waren gemäss der Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) 15 Fälle in 7 Gliedstaaten bestätigt; 459 Personen wurden bisher auf das Virus getestet. Hinzu kommen 44 Amerikaner, die sich auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» in Yokohama in Japan infiziert hatten, sowie 3 Staatsbürger, die sich in der chinesischen Stadt Wuhan angesteckt hatten. Allein am Freitag wurden zwei Fälle bekannt, bei denen unklar ist, wie sich die Personen infiziert haben. Bisher ist niemand gestorben, doch die am Dienstag gemeldete Person, eine ältere Dame, befindet sich laut den Gesundheitsbehörden in kritischem Zustand.

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