Wie die Ratten New York eroberten


Vierbeinige Überlebenskünstler: Ratten haben sich perfekt an das Leben in unseren Großstädten angepasst. Dabei profitieren die Nager von speziellen Erbgut-Veränderungen, wie nun eine Studie an New Yorker Stadtratten enthüllt. Demnach tragen die Stadtratten auffallend viele Gensequenzen, die sie unter anderem vor Stress, Erregern und Giften schützen könnten. Auch ihre Zucker- und Fettverdauung ist offenbar gestärkt.

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Ratten sind inzwischen bestens an das Leben in Großstädten angepasst. Welche Gene ihnen dabei helfen, haben nun Forscher untersucht. © anatolypareev/ iStock

Ratten erfreuen sich bei uns Menschen nicht gerade großer Beliebtheit: Sie gelten als Schädlinge, als Überträger der Pest und als Reservoir für gefährliche resistente Keime. Doch ungeachtet ihres schlechten Rufs sind Ratten eine sehr soziale, anpassungsfähige und intelligente Spezies. Sie betreiben Tauschhandel, können Reue empfinden und träumen sogar von der Zukunft. Zudem ist es diesen Nagetieren gelungen, nahezu alle Lebensräume für sich zu erobern – auch und gerade unsere Großstädte.

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