Unsere Strände verschwinden


Sandparadiese in Gefahr: Der Klimawandel könnte die Hälfte aller Strände weltweit förmlich ausradieren. Prognosen legen nahe, dass viele Länder schon bis zum Ende dieses Jahrhunderts kilometerweise Sandstrand eingebüßt haben werden – ein wesentlicher Grund dafür ist der Meeresspiegelanstieg. Verhindern lässt sich der Verlust der einzigartigen Landschaften nur durch wirksamen Küsten- und Klimaschutz, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“ betonen.

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Idyll aus Palmen, Sand und Meer: Strände wie dieser sind durch den Klimawandel bedroht. © den-belitsky/ istock

Feiner, heller Sand, begleitet vom Rauschen des Meeres: Sandstrände säumen mehr als ein Drittel der weltweiten Küstenlinie. Als Übergangszonen zwischen Land und Ozean erfüllen sie nicht nur vielfältige ökologische Funktionen. In zahlreichen Ländern hat ihre Existenz auch enormen wirtschaftlichen Wert. Denn Strände stehen für Freizeitspaß und Erholung und locken scharenweise Urlauber an.

Das Besondere an diesen Landstrichen ist, dass sie einem kontinuierlichen Wandel unterliegen. Unter dem Einfluss von Gezeiten, Wetter und dem Menschen verändern sie ständig ihre Erscheinung. Dabei beobachten Forscher in letzter Zeit einen besorgniserregenden Trend: Viele Strände werden immer kleiner. Sie sind von Erosionsvorgängen und damit verbundenen Strand- und Landverlusten bedroht.

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