Traditionalisten: Trotz Coronavirus keine Handkommunion in Alter Messe

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Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Weltweit empfehlen Bistümer und Bischofskonferenzen deshalb die Handkommunion. Doch eine traditionalistische Gesellschaft macht nun deutlich: In der „Alten Messe“ geht das nicht.

katholisch.de

Auch in Zeiten des Coronavirus kann es in der außerordentlichen Form des römischen Ritus keine Handkommunion geben. „Nach dem für sie geltenden universalen liturgischen Recht darf in diesen Feiern die Hostie nicht in die Hand verteilt werden“, heißt es in einer Stellungnahme der „Latin Mass Society of England and Wales“, die am Dienstag auf deren Website veröffentlicht wurde. Sollte die Verbreitung von Covid-19 die Aussetzung der Mundkommunion erforderlich machen, werde in den Messen nach dem alten Ritus gänzlich auf die Kommunionausteilung verzichtet. Die Kommunion sei nämlich „in keiner Weise“ notwendig für die Gültigkeit der Messe. Stattdessen sollen die Gläubigen dann ermutigt werden, die geistige Kommunion zu praktizieren.

Die „Latin Mass Society of England and Wales“ reagiert damit auf die von der Bischofskonferenz von England und Wales veröffentlichten Richtlinien gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Darin heißt es, dass bei einer Reihe von Infektionen in der örtlichen Gemeinde oder bei einem Fall, der speziell mit einer Pfarrei in Verbindung steht, die Hostie nur in die Hand ausgegeben, die Kelchkommunion ausgesetzt und auf das Händerreichen beim Friedensgruß verzichten werden solle.

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