100 Millionen Euro Schmerzensgeld für Missbrauchsopfer der katholischen Kirche


Seit Jahren sucht die katholische Kirche einen Weg, Missbrauchsopfern einen Ausgleich zu zahlen. Nun haben sich die Bischöfe auf ein Schmerzensgeld verständigt. Wie sieht die Regelung aus und aus welchen Töpfen kommt das Geld?

DOMRADIO.DE

Es geht um viel Geld, und es geht um Begriffe. Vor allem aber geht es um etwas schier Unmögliches: Die Kirche will das, was in den vergangenen 70 Jahren Hunderte ihrer Priester Kindern und Jugendlichen angetan haben, durch eine materielle Leistung wenigstens symbolisch wieder gut machen – und das auch dann, wenn aufgrund von Verjährung die Opfer keinen juristischen Anspruch mehr darauf haben.

Die Zahlungen sollen nun analog zu den in Deutschland üblichen Schmerzensgeld-Sätzen geleistet werden. Sie dürften sich zwischen 5.000 und 50.000 Euro pro Fall bewegen. Insgesamt kommen damit auf die katholische Kirche in Deutschland Zahlungen von bis zu 100 Millionen Euro zu. Die Höhe soll fallweise von einer unabhängigen Kommission festgelegt werden.

weiterlesen