Schad: Religionsunterricht fördert eine tolerante Gesellschaft – Bullshistic


Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat die Bedeutung des schulischen Religionsunterrichts für die Ausbildung einer toleranten und offenen Gesellschaft betont. Der von den Kirchen organisierte Religionsunterricht sei ein öffentlicher Ort, an dem sich Menschen unterschiedlicher religiöser Überzeugungen begegneten, sagte Schad am Freitag in Bad Münster am Stein-Ebernburg.

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Er übergab an 32 Lehrerinnen und zwei Lehrer aller Schularten die Bevollmächtigungsurkunden für den evangelischen Religionsunterricht (Vokatio). Dieser wird in der Landeskirche von staatlichen und kirchlichen Lehrkräften erteilt. Die staatlichen Lehrkräfte benötigen dafür eine kirchliche Bevollmächtigung.

Der Religionsunterricht habe eine doppelte Aufgabe, sagte der Kirchenpräsident. Er führe in die eigene religiöse Tradition ein, mache sie verständlich und befähige dazu, sich mit anderen Religionen und Kulturen auseinanderzusetzen. In ihm könne eine Toleranz eingeübt und praktiziert werden, die sich aus dem Glauben, dem Kern der Religion selbst, speise. Toleranz bedeute aber nicht gleichgültige Beliebigkeit, machte der Kirchenpräsident deutlich.

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