In ganz Italien vorerst keine Gottesdienste mit Gläubigen mehr


Am Sonntag von Regierung erlassene Maßnahmen, mit denen die Behörden die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern wollen, umfassen auch die Aussetzung aller „zivile und religiösen Feiern“

kath.net

In ganz Italien werden gemäß den Vorgaben eines neuen Regierungserlasses zur Eingrenzung der Coronavirus-Epidemie vorerst keine öffentlichen Gottesdienste mit Gläubigen mehr gefeiert. Ausgesetzt werden auch Trauergottesdienste zu Begräbnissen, wie die Italienische Bischofskonferenz (CEI) am Sonntagabend bestätigte. Kirchen und Kapellen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet.


Diese „äußerst starke Einschränkung wird von Seelsorgern, Priestern und Gläubigen mit Schmerzen und Schwierigkeiten angenommen“, hieß es in der Erklärung der Bischofskonferenz. Die Maßnahme der Regierung werde von der Kirche nur akzeptiert im Willen, ihren Teil zum Schutz der öffentlichen Gesundheit beizutragen.

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