AfD-Mitglied im Pfarrgemeinderat – Propst strebt Neuwahlen an


Ein Mitglied der Jungen Alternativen kam in den Pfarrgemeinderat – ohne dass die Wähler zuvor von seiner Parteizugehörigkeit gewusst hatten. Nach Protesten wandte sich nun der zuständige Potsdamer Propst an Erzbischof Heiner Koch – zwecks Neuwahlen.

katholisch.de

Nach der Wahl eines Mitglieds der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) in den Pfarrgemeinderat der katholischen Potsdamer Kirchengemeinde Sankt Peter und Paul hat Propst Arnd Franke den Berliner Erzbischof Heiner Koch um Auflösung des Pfarrgemeinderats gebeten. Das bestätigte das Berliner Erzbistum am Montag auf Anfrage.

Zu der „nicht leichten Entscheidung“ habe ihn die zunehmend von Misstrauen und Konflikten geprägte Atmosphäre in seiner Gemeinde veranlasst, sagte Franke der Katholischen Nachrichten Agentur (KNA). Die Gemeinde habe er bereits am Wochenende im Gottesdienst über den Schritt informiert. Er hoffe, „dass sich bei einer Neuwahl die Kandidaten umfassender vorstellen können. Dies erlaubt eine größere Transparenz und Klarheit in der Wahlentscheidung zum Wohl der Pfarrgemeinde„, so Franke.

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