Gottesdienstverbot für Pfarrer im Erzbistum Freiburg: Nicht an Auflagen aus Missbrauchsverfahren gehalten


Das Missbrauchsverfahren gegen den Pfarrer liegt zwar schon zwei Jahrzehnte zurück. Weil er aber gegen bestimmte Auflagen aus der Zeit verstieß, untersagte ihm jetzt Freiburgs Erzbischof Stephan Burger das öffentliche Feiern von Gottesdiensten.

katholisch.de

Das Erzbistum Freiburg hat einem Geistlichen das öffentliche Feiern von Gottesdiensten untersagt, weil der Pfarrer sich nicht an Auflagen aus einem früheren Missbrauchsverfahren gehalten hat. Ein Bistumssprecher bestätigte damit am Montag einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.

Der heute 59-Jährige war vor 20 Jahren wegen sexuellen Missbrauchs von drei Kindern zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Seit seiner Freilassung arbeitet der Mann in der kirchlichen Verwaltung. Ihm war es seitdem verboten, Kontakte zu Kindern und Jugendlichen aufzunehmen. Weil an einzelnen Gottesdiensten nun doch Kinder teilgenommen hätten, habe Erzbischof Stephan Burger dem Mann jetzt untersagt, öffentliche Gottesdienste zu leiten, so der Sprecher. Es gebe aber keine neuen Missbrauchsvorwürfe.

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