Hitze, Stürme, Waldbrände – so macht sich der Klimawandel bemerkbar


  • In ihrem jährlichen Klimabericht zieht die Welt-Meteorologie-Organisation eine düstere Bilanz.
  • Hitzewellen, Waldbrände und schmelzendes Eis zeigen, wie schnell die Erderwärmung voranschreitet.
  • UN-Generalsekretär Antonio Guterres ruft zu „weitreichenden“ Klimaschutzmaßnahmen auf.

Marlene Weiß | Süddeutsche Zeitung

Foto: Nick Hague/NASA/dpa Tropenstürme wie hier Hurrikan Dorian dürften zwar in Zukunft nicht häufiger, dafür aber heftiger werden.

Im Jahr 2019 hat sich der Klimawandel erneut mit Rekorden bemerkbar gemacht. In ihrem jährlichen Bericht „State of the Global Climate“ zieht die Welt-Meteorologie-Organisation WMO eine erschreckende Bilanz der Messdaten sowie der Auswirkungen des Klimawandels auf Natur, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Migration. Angesichts der fortschreitenden Klimakrise ruft die WMO die Weltgemeinschaft dringend zum Handeln auf.

Nie zuvor seit Beginn der Messungen war der CO₂-Gehalt der Luft größer, die Ozeane wärmer oder der Meeresspiegel höher als im vergangenen Jahr. Das Meereis in der Arktis hatte im September die drittgeringste je erfasste Ausdehnung. Grönland büßte mit 329 Gigatonnen überdurchschnittlich viel Eis ein. Laut vorläufigen Messungen seien die als Referenz beobachteten Gletscher in aller Welt nun das 32. Jahr in Folge geschrumpft.

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