Das Bier der Zukunft wird klimafreundlich


Nicht nur Flugzeuge und Kohlekraftwerke, auch Brauereien setzen beachtliche Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid frei. Forscher haben nun eine Methode entwickelt, wie sich Emissionen beim Brauen künftig vermeiden lassen – mit einem entscheidenden Vorteil.

Norbert Lossau | WELT

Beim Thema CO2-Emissionen denkt man zuallererst an Kohlekraftwerke, Flugzeuge oder Autos, die Benzin oder Diesel tanken. Doch auch beim Bierbrauen entsteht während der alkoholischen Gärung das Treibhausgas Kohlendioxid, das in diesem Kontext allerdings unter dem Namen Kohlensäure bekannt ist. Eine mittelständische Brauerei mit einem Jahresausstoß von 200.000 Hektolitern Bier gibt jährlich rund 200.000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre ab.

Es geht an dieser Stelle nicht darum, im Namen des Klimaschutzes auch noch das Biertrinken anzuprangern. Vielmehr gibt es die gute Nachricht, dass mithilfe von innovativer Technologie die CO2-Emissionen von Brauereien in Zukunft zum größten Teil vermieden werden können.

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