Corona als Strafe Gottes? Scharfe Kritik an Churer Weihbischof


Für Weihbischof Marian Eleganti hängen der Grad des Glaubens auf der Welt und das Auftreten von Seuchen wie Corona zusammen. Statt leeren Weihwasserbecken brauche es nun Buße und Umkehr. Widerspruch auf diese Thesen ließ nicht lange auf sich warten.

katholisch.de

Kirchenvertreter aus der Schweiz haben den Churer Weihbischof Marian Eleganti scharf für dessen Äußerungen zum Coronavirus kritisiert. Eleganti hatte Anfang der Woche in einem Video einen Zusammenhang zwischen dem Glauben einer Gesellschaft und ihrer Betroffenheit von Krieg, Seuchen und anderen Katastrophen hergestellt.

„Zynisches Gerede“

Angesichts der vielen Opfer, die die Pandemie bereits gekostet habe, sei das „Gerede“ Elegantis von einer Strafe Gottes „zynisch“, sagte Franziska Driessen-Reding, Synodalratspräsidentin der Zürcher Katholiken, dem Internetportal kath.ch. Zürich liegt im Bistum Chur und ist der Wohnort Elegantis. Auch eine Sprecherin der Schweizer Bischofkonferenz sagte, die Äußerungen des Weihbischofs seien „rein persönlicher Natur und verpflichten somit nur ihn.“ Die Anfang März formulierten Empfehlungen der Bischofskonferenz mit Hygienevorschriften zur Eindämmung des Virus seien nach wie vor gültig.

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