Was wäre, wenn es den Religionsunterricht nicht mehr gäbe?


Die Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts wird immer wieder gefordert – auch von Schülervertretern. Über das Thema diskutiert Maximilian Golumbeck auch mit seinen Schülern und bekommt dabei interessante Antworten.

Maximilian Golumbeck | katholisch.de

Seit gut einem Jahr berichten meine Kollegen und ich nun an dieser Stelle über unsere Erfahrungen mit dem Religionsunterricht und über das, was darin geschieht. Wie wichtig dies ist, zeigt sich einerseits an dem breiten Interesse der Leserinnen und Leser, welches uns immer wieder kommuniziert wird. An Brisanz gewinnen unsere Berichte über den Religionsunterricht – so glaube ich – allerdings vor dem aktuellen Hintergrund, dass erneut Forderungen ins Gespräch gebracht werden, den Religionsunterricht in seiner bisherigen Form vom Stundenplan zu streichen.

Die Begründung: Ein konfessionell gebundener Religionsunterricht schreibe den Schülerinnen und Schülern per se ein konfessionsspezifisches Bekenntnis vor und unterstütze sie dadurch nicht in ihrer persönlichen Glaubensfindung. Ein Unterricht, wie er derzeit stattfindet, schließe somit andere religiöse Überzeugungen aus und dulde religionskritische Meinungen nicht. Nicht ganz einfach! Diese Wahrnehmung des Religionsunterrichts beschäftigt mich natürlich, gerade auch weil Landesschülervertretungen eine Abschaffung des Religionsunterrichts fordern und damit beziehen jene Menschen Position, die den Unterricht selbst in der Schule erfahren.

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