Erste Tafeln schließen wegen Corona-Krise: Keine Lebensmittelausgabe an etwa 30 Standorten

Bild von Deborah Breen Whiting auf Pixabay

Die ersten Tafeln in Deutschland haben wegen der Corona-Krise geschlossen. An etwa 30 Standorten sei die Ausgabe von Lebensmitteln bereits vorübergehend eingestellt worden. Die Schließungen stellen die Tafeln vor große Probleme.

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Dies teilte der Bundesverband am Freitag in Berlin mit. Bei den Tafeln kämen viele Menschen in teils engen Räumen zusammen, hieß es. Zudem gehörten rund 90 Prozent der 60.000 ehrenamtlichen Helfer zu der besonders durch das neuartige Coronavirus gefährdeten Gruppe älterer Menschen.

Soziale und Wirtschaftliche Probleme

Die rund 950 Tafeln stünden vor der schwierigen Herausforderung, Ehrenamtliche und Nutzer vor dem Virus zu schützen und zugleich die rund 1,6 Millionen Tafel-Nutzer weiter unterstützen zu können, sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl. „Tafeln sind keine Vergnügungsangebote wie Fußballspiele.“ Die Menschen, die kämen, bräuchten die Unterstützung.

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