Forscher werfen britischer Regierung vor, „Leben zu riskieren“


Über 200 Wissenschaftler beschuldigen die britische Regierung, nicht genug gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu tun und so unnötig Leben zu gefährden. Ohne erforderliche Maßnahmen könnten sich Millionen Briten anstecken.

WELT

Fast 250 Wissenschaftler haben der britischen Regierung vorgeworfen, nicht genug gegen die Covid-19-Pandemie zu tun und unnötig Leben zu gefährden. Mit einfachen Maßnahmen könnten Tausende Menschen gerettet werden, teilten die Wissenschaftler aus Großbritannien am späten Samstagabend in einem offenen Brief mit. Es sei möglich, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus „dramatisch“ zu bremsen. Unkontrolliert könnten sich aber in den nächsten Wochen Millionen Briten mit dem Erreger anstecken.

In Großbritannien sind zum Beispiel Großveranstaltungen noch nicht generell verboten und bisher nur wenige Schulen geschlossen.

Regierungsberater Patrick Vallance hatte die bislang zurückhaltenden Maßnahmen in Großbritannien unter anderem damit begründet, dass eine „Herdenimmunität“ gegen das Virus aufgebaut werden müsse.

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