So wurden trotz Corona-Warnungen Sonntagsmessen gefeiert


In einigen Bistümern fanden am Sonntag gar keine Gottesdienste mehr statt. In anderen versuchten die Verantwortlichen, die Zahl der Besucher möglichst gering zu halten. Und an manchen Orten setzte die Corona-Notlage eine ungeahnte kreative Energie frei.

 Ludwig Ring-Eifel, Rainer Nolte | katholisch.de

Die katholischen Bistümer in Deutschland haben weitestgehend die Sonntagspflicht aufgehoben. Dennoch wurden im Rahmen der behördlichen Anordnungen in manchen Gemeinden öffentliche Sonntagsgottesdienste gehalten.

In Brandenburg oft ohnehin sehr kleine Gemeinden

Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag, er habe für Messen in seiner Diözese „kein Verbot ausgegeben“. Er selbst habe mit Mitgliedern des Domkapitels in der Görlitzer Heilig-Kreuz-Kirche die Messe zelebriert. „Ich habe aber die Weisung gegeben, dass wir uns an die Weisungen der Behörden halten“, sagte Ipolt. Gerade im Brandenburger Bereich des Bistums kämen sonntags ohnehin oft nur sehr kleine Gemeinden zusammen. „Die 100 Menschen, von denen immer die Rede ist, erreichen wir so gut wie nie“, sagte Ipolt.

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