DSGVO-Beschwerde: Brave fordert Trennung von Google-Diensten


Google müsse seine Dienste trennen beziehungsweise dürfe die jeweils gesammelten Daten nicht mehr miteinander verknüpfen. Das fordert der Web-Browseranbieter Brave in einem Beschwerdeschreiben an mehrere europäische Behörden. Googles Vorgehen verletze die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), meint Brave.

Eva-Maria Weiß | heise online

Laut DSGVO müssen Nutzer wissen, welche ihrer Daten konkret wofür gesammelt und genutzt werden sowie dieser Nutzung explizit zustimmen. Google jedoch verbinde die Daten, die das Unternehmen über die verschiedenen Dienste einholt und erstelle damit ein umfassendes Profil, heißt es in dem Beschwerdeschreiben. „Die persönlichen Daten zu haben bedeutet nicht, dass Google sie auch übergreifend in allen Geschäftsbereichen nutzen darf, wie es ihnen beliebt.“ Stattdessen müsse ein legaler Rahmen für jeden einzelnen Anwendungsfall geschaffen und dieser transparent kommuniziert werden. Ein für alle Dienste gleichzeitiger Opt-in wäre damit hinfällig.

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