Auf der Jagd nach Gravitonen


Subtile Signale: Wie könnte man die noch unerkannten Trägerteilchen der Schwerkraft nachweisen? Eine Idee dazu hat nun ein US-Physiker vorgestellt. Demnach könnten diese Gravitonen bei Kollisionen von Gravitationswellen in schwache Radiosignale umgewandelt werden. Diese wären mit künftigen Radioteleskopen möglicherweise detektierbar, wie der Forscher erklärt. Aus den Merkmalen dieser Signale könnte man dann auf die Natur der Gravitonen schließen.

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Gravitationswellen könnten bei der Suche nach dem Trägerteilchen der Schwerkraft helfen. © Albert Einstein Institut/ Werner Benger, CC-by-sa 2.0

Nach dem Standardmodell der Physik werden alle Grundkräfte von Trägerteilchen, sogenannten Eichbosonen, vermittelt – bei der starken Kernkraft sind dies Gluonen, beim Elektromagnetismus Photonen. Doch die Schwerkraft entzieht sich diesem Schema: Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein ist die Gravitation untrennbar mit der Geometrie der Raumzeit verknüpft. Doch wenn die Quantenphysik gilt, muss sie trotzdem ein Trägerteilchen besitzen.

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