Die US-Luftfahrt bettelt nach «Ausschüttungs-Bonanza» um Staatshilfe


Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtunternehmen hart. Kein Wunder, stehen die amerikanischen Vertreter der Branche beim Weissen Haus an und bitten um finanzielle Unterstützung – nicht ohne auf Kritik zu stossen.

Christof Leisinger | Neue Zürcher Zeitung

Corona-Krise: schwierige Zeiten für die Luftfahrtunternehmen. John Angelillo, / http://www.imago-images.de

Die jüngste Krise trifft die Luftfahrtbranche hart. Denn bleiben plötzlich die Kunden aus, so fehlen in der unglaublich kapitalintensiven Branche die Einnahmen, um trotz radikalen Sparmassnahmen auf Dauer die Kosten zu tragen. Kein Wunder, stehen die amerikanischen Vertreter der Branche derzeit beim Weissen Haus an und bitten um Staatshilfe.

Betteln um des Steuerzahlers Füllhorn

Die Fluggesellschaften und die Zulieferer haben den Rüstungs- und Flugzeugbaukonzern Boeing vorgeschickt, die amerikanische Industrie-Ikone, die aufgrund des Groundings ihres Bestsellers vor fast genau einem Jahr operativ und finanziell schon eine Weile mit dem Rücken zur Wand steht. Sie soll das Füllhorn mit dem erhofften Geldsegen öffnen.

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