Prozess „Revolution Chemnitz“: Verteidiger für geringeres Strafmaß


Im Prozess gegen die mutmaßlich rechtsextreme Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ haben die Verteidiger von drei der acht Angeklagten am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Dresden ihre Plädoyers gehalten. In zwei Fällen forderten sie ein geringeres Strafmaß als die Bundesanwaltschaft.

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Diese hatte in der vergangenen Woche für die acht Angeklagten Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren sowie fünfeinhalb Jahren gefordert.

Die Verteidigung des mutmaßlichen Rädelsführers Christian K. sagte am Dienstag lediglich, sie erwarte eine „angemessene Rechtsfolge“. Zugleich kritisierte sie den Prozess als politisches Verfahren. Die Verteidiger räumten ein, dass die Chats der Gruppe unstrittig seien und es einen Landfriedensbruch gegeben habe.

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