Hilfsapostel Eleganti ermahnt: Äußerungen nur nach Absprache erlaubt


„Strafe Gottes“, „Zusammenhang, den wir nicht übersehen dürfen“: Mit seinen Aussagen zur Corona-Pandemie hat der Churer Weihbischof Marian Eleganti für viel Kritik gesorgt. Nun hat das Bistum Konsequenzen beschlossen.

katholisch.de

Nach den umstrittenen Aussagen des Churer Weibischofs Marian Eleganti zur Corona-Pandemie hat das Bistum Konsequenzen gezogen. Wie es in einem am Mittwoch veröffentlichen Schreiben des Apostolischen Administrators der Diözese, Peter Bürcher, heißt, dürfe sich Eleganti künftig nur noch im Einvernehmen mit ihm und dem Medienbeauftragten des Bistums medial äußern. Die Stellungnahmen des Weihbischofs seien nicht abgesprochen gewesen und hätten „bei den Gläubigen und in der Öffentlichkeit Verwirrung über die diesbezügliche Haltung des Bistums Chur“ gestiftet. Eleganti hat laut dem Schreiben die Entscheidung akzeptiert.

Der Weihbischof hatte sich zuletzt mehrfach zur Corona-Krise zu Wort gemeldet. In einem Video-Beitrag des österreichischen Portals „kath.net“ nannte er die Pandemie eine „Strafe Gottes“. Gebet, Buße und Umkehr sowie Gottesvertrauen wirkten sich auf die Befindlichkeit von Nationen und wie auch von einzelnen Menschen aus.

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