Jurist warnt vor "Untergrund-Messen" als Folge von Totalverbot


Ein völliges Verbot religiöser Treffen könnte nach Ansicht des Staatsrechtlers Christian Hillgruber mehr Gefahren als Nutzen für eine Corona-Prävention bergen. Er warnte dabei vor „Untergrund-Gottesdiensten“ oder Hinterhofmoscheen.

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Dies könne eintreten, „wenn Gläubige, denen ihre religiöse Praxis unverzichtbar erscheint, bei Totalverboten Ausweichstrategien verfolgen“, sagte Hillgruber am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn.

Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahren

Verbote religiöser Zusammenkünfte müssten den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahren und „bei aller Anerkennung der Notwendigkeit von Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus noch hinreichenden Raum für die Entfaltung der Religionsfreiheit belassen“.

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