Hand-Evolution: Fossile „Fischfinger“ entdeckt


Ein Wesen aus der Ära der Landeroberung: Paläontologen präsentieren ein „Missing Link“ bei der Evolution von Urzeit-Fischen zu den ersten Landwirbeltieren. Das etwa 380 Millionen Jahre alte Fossil liefert Einblicke darin, wie die Wirbeltierhand einst aus Flossen hervorgegangen ist. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Entwicklung der charakteristischen Grundstruktur dieser Gliedmaßen schon bei den Fischen begann.

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Künstlerische Darstellung von Elpistostege. (Bild: Katrina Kenny)

Es war eine der folgenreichsten Entwicklungen im Rahmen der Evolutionsgeschichte: Einige urzeitliche Fische brachten nach und nach spezielle Flossen-Strukturen hervor, die es ihnen schließlich ermöglichten, sich an Land fortzubewegen. Irgendwann bildeten sich daraus dann Gliedmaßen, die wir als Hände und Füße bezeichnen würden. So entstanden die ersten Landwirbeltiere (Tetrapoden), zu denen auch der Mensch gehört. Fossilien deuten darauf hin, dass die Landwirbeltiere vor etwa 374 Millionen Jahren erstmals auftraten – buchstäblich. Einige ältere Fossilien legten allerdings bereits nahe, dass die Wurzeln ihrer charakteristischen Gliedmaßen-Strukturen noch tiefer in die Entwicklungsgeschichte reichen.

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