Mehr Parasiten im Sushi?


Nicht lecker: Meeresfische sind offenbar immer häufiger mit parasitischen Würmern der Gattung Anisakis belastet. Wie eine Meta-Analyse nahelegt, ist das Vorkommen dieser Darmparasiten in den vergangenen 40 Jahren um das 283-Fache gestiegen. Für Sushi-Liebhaber bedeutet dies womöglich eine erhöhte Gefahr für Verdauungsbeschwerden. Vor allem aber könnten Meeressäuger unter dieser Entwicklung leiden.

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Im Sushi können sich parasitische Würmer verstecken. © Katerinina/ istock

Anisakis-Würmer können Sushi-Liebhabern schnell den Appetit verderben. Denn Darmparasiten dieser Gattung verstecken sich mitunter in Sashimi, Nigri und Co – und lösen unangenehme Beschwerden aus. Vor allem die als Heringswurm bekannte Art Anisakis simplex gehört zu den Erregern der sogenannten Heringswurmkrankheit oder Anisakiasis, die sich durch Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall äußert.

Nicht nur der Verzehr von Sushi birgt dabei das Risiko einer Infektion. Generell können viele Meeresfische, die nur ungenügend erhitzt, schwach mariniert oder geräuchert wurden, mit den krankmachenden Fadenwürmern belastet sein.

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