Richtungsstreit in der AfD: Wackelt Kalbitz?


Der Vorstand der AfD will über Folgen aus der Verfassungsschutzbeobachtung beraten. Es drohen vor allem dem rechtsextremen „Flügel“ Konsequenzen – und dessen prominentesten Protagonisten.

Georg Mascolo, Katja Riedel, Sebastian Pittelkow | tagesschau.de

Andreas Kalbitz und Björn Höcke | Bildquelle: CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

An diesem Freitagvormittag tritt in Berlin der Bundesvorstand der AfD zusammen. Persönliche Teilnahme ist vonnöten – trotz der Corona-Epidemie. Nur wer von den 14 Mitgliedern gar nicht reisen kann oder will, der wird per Telefon zugeschaltet. Es geht um viel an diesem Freitag. Manche Spitzenfunktionäre sagen, es gehe jetzt um die Zukunft der Partei.

Vergangene Woche hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erklärt, der rechtsextreme „Flügel“ der AfD sei nun Beobachtungsobjekt, dessen Chefs Björn Höcke und Andreas Kalbitz seien Rechtsextreme. In dem Gutachten, das der Beobachtung zugrunde liegt, finden sich auf Seite 229 nach Informationen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) entscheidende Sätze, die die Bundesvorstände der AfD unter Zugzwang bringen:

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