AfD-Vorstand fordert Auflösung des „Flügels“ bis Ende April


Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte AfD-Vereinigung „Flügel“ soll sich auflösen. Das hat die Parteispitze am Freitag beschlossen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Thüringer AfD-Chef Björn Höcke und Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz (beide rechts) Ende Oktober in Erfurt Bild: dpa

Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Vereinigung „Flügel“ soll sich nach dem Willen der AfD-Parteispitze auflösen. „Der Bundesvorstand erwartet als Ergebnis des morgigen „Flügel“-Treffens eine Erklärung darüber, dass sich der informelle Zusammenschluss „Flügel“ bis zum 30.04.2020 auflöst“, heißt es in einem Beschluss, den die Parteispitze am Freitag verabschiedete. Der Beschluss fiel nach Angaben aus Parteikreisen mit elf Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Nein-Stimme – auch das ARD-Hauptstadtstudio berichtete über den Vorstandsbeschluss.

Bei einer Sitzung des AfD-Bundesvorstands hatte am Freitag zuvor der Parteivorsitzende Jörg Meuthen die Auflösung des „Flügels“ bis Ende März vorgeschlagen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, stieß die Idee, die Vereinigung aufzulösen, bei vielen Teilnehmern einer Sitzung des Bundesvorstandes am Freitag in Berlin generell auf Zustimmung.

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