Missbrauchsfall in Taizé: Ordensbruder muss Dorf verlassen


Zehntausende Jugendliche Pilgern jedes Jahr in das französische Taizé, um dort am geistlichen Programm der Gemeinschaft teilzunehmen. Im vergangenen Juli hatten die Brüder Fälle von Missbrauch offen gelegt – und haben jetzt Konsequenzen gezogen.

katholisch.de

Nach Missbrauchsanschuldigungen wird ein Bruder der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé das Dorf verlassen. Wie die Gemeinschaft auf ihrer Website mitteilte, hat der Prior, Frère Alois, ihn dazu aufgefordert. Er werde künftig außerhalb von Taizé leben. Wegen seines fortgeschrittenen Alters wohne aber ein Bruder bei ihm, und andere begleiteten ihn „in diesem Abschnitt seines Lebens“.

Frère Alois sagt dazu: „Mir ist bewusst, wie viel wir Brüder ihm verdanken. Dies ist für uns ein tiefer Schmerz.“ Er hoffe aber, dass diese Entscheidung „uns – und auch ihm – hilft, diesen Weg der Wahrheit weiterzugehen“.

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