Studie: Katholische Kirche für immer weniger junge Frauen relevant


Wegen der Enttäuschungen junger Frauen werde eine kirchenfreie Generation heranwachsen, glaubt der Pastoraltheologe Paul Zulehner. Das zeigt eine 1970 begonnene Studie. Zulehner glaubt: Bald wird die Kirche nur noch zwei Typen von Mitgliedern kennen.

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Junge Frauen unter 30 Jahren wenden sich laut einer österreichischen Langzeitstudie immer mehr von der katholischen Kirche ab. Gerade junge Frauen irritiere der Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Anspruch auf Gleichberechtigung und der als diskriminierend empfundenen Haltung der Kirche gegenüber Frauen, sagte der Studienautor Paul Zulehner im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ (Freitag). Diese Entwicklung werde sich nachhaltig auf die kirchliche Bindung kommender Generationen auswirken.

„Wegen der Kirchenenttäuschungen der jungen Frauen wird eine kirchenfreie Generation nachwachsen“, prognostizierte der Religionssoziologe. Untersuchungen hätten ergeben, dass kirchliche Bindung in frühen Jahren ein Leben lang anhielten.

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