Bischof warnt vor "pseudoreligiösen Verschwörungstheorien"


Man müsse gegen fundamentalistische Kreise entgegenhalten, meint der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Er warnt davor, die Corona-Krise „als eine Strafe Gottes zu betrachten“.

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Apostel Karl-Heinz Wiesemann © Harald Oppitz (KNA

Er wolle „von pseudoreligiösen Verschwörungstheorien nichts wissen“, sagte er dem „Mannheimer Morgen“ (Samstag). Es gebe gewisse fundamentalistische Kreise, die diese Krise als biblischen Beweis ihrer Anschauungen sähen; da müsse man „dagegenhalten“.

Gesellschaft in Frage stellen

Der Bischof erwartet durch die Krise auch ein Umdenken der Menschen: „Natürlich bringt uns die jetzige Situation zum Nachdenken. Wir sind eine schnelle, mobile Gesellschaft. Wir befinden uns in ökonomischen Abhängigkeiten, die nun auch in Frage gestellt werden.“

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