Bericht: Kenias Polizei vertreibt Kirchengemeinde wegen Corona


In Kenia ist es am Wochenende lokalen Medien zufolge zu Zusammenstößen zwischen Gläubigen und der Polizei gekommen. Gottesdienstbesucher haben das Versammlungsverbot wegen der Corona-Pandemie missachtet.

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In der Hafenstadt Mombasa stürmten die Sicherheitskräfte den Sonntagsgottesdienst einer Freikirche, um die Gläubigen auseinanderzutreiben.

Polizeisprecher warb für Verständnis der Gewalt

Auch nahe der Hauptstadt Nairobi sei es kurzzeitig zu chaotischen Szenen gekommen, berichtet die Zeitung „Standard“. Dort soll die Polizei die Gemeine einer katholischen Kirche kurz vor Beginn des Gottesdiensts mit Tränengas vertrieben haben. Ein katholischer Gottesdienst in Mombasa sei ebenfalls von den Behörden vorzeitig beendet worden.

Unterdessen warb ein Polizeisprecher angesichts der weltweiten Gesundheitskrise für „Verständnis“. Die Maßnahmen dienten dem Wohl aller Kenianer.