Solarzellen für den Unterwasser-Einsatz


Solarkraft für Tauchboote: Bisher eignen sich Solarzellen kaum für den Unterwassereinsatz, das aber könnte sich bald ändern. Denn Forscher haben ermittelt, wie man Tauchboote, Sensoren und andere wissenschaftliche Geräte bis in 50 Meter Tiefe mit Solarenergie versorgen kann. Demnach können organische Solarzellen und Halbleiter aus Legierungen von Kupfer, Tellur oder Arsenid die Lichtwellenlängen ausnutzen, die bis in diese Tiefe dringen.

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Organische Solarzellen, aber auch bestimmte anorganische Legierungen könnten die Nutzung von Solarenergie auch für Unterwasser-Geräte ermöglichen. © Allison Kalpakci

Solarenergie ist eine wichtige Säule der erneuerbaren Energieversorgung. Neben den klassischen Solarzellen aus mono- oder polykristallinem Silizium haben Forscher inzwischen auch organische Solarzellen entwickelt, die neue Anwendungen wie transparente, ultradünne und sogar biegsame Photovoltaik-Paneele erlauben. In Kleidung integriert lässt sich diese Technik sogar mitwaschen.

Ein Anwendungsbereich fehlte der Photovoltaik allerdings bisher: Der Einsatz von Solarstrom bei Unterwassergeräten wie Tauchbooten, Sensoren oder unterseeischen Messnetzen.

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