Allergierisiko: Mamas Keime schützen

Bild von Tawny van Breda auf Pixabay

Schon im Mutterleib werden die Weichen für die spätere Gesundheit des Kindes gelegt. Dies gilt auch für das Allergierisiko: Studien legen nahe, dass die Zusammensetzung der mütterlichen Darmflora eine wichtige Rolle dabei spielt. Nun haben Forscher ein Bakterium identifiziert, das in diesem Zusammenhang offenbar entscheidend ist. Die Anwesenheit dieser Mikrobenart scheint den Nachwuchs demnach vor Nahrungsmittelallergien zu schützen: Je zahlreicher die mikrobiellen Mitbewohner bei der Mutter sind, desto geringer ist das Risiko für Allergien gegen Erdnuss und Co.

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Das bakterielle Umfeld im Mutterleib beeinflusst offenbar das spätere Allergierisiko des Kindes. (Bild: Janulla/ istock)

Asthma, Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergien: Allergische Erkrankungen manifestieren sich oft schon im Kindesalter – und sie werden immer häufiger. Mediziner vermuten, dass dazu auch für moderne Gesellschaften typische Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder eine unausgewogene Ernährungsweise beitragen. Auch der fehlende Kontakt mit bestimmten Bakterien könnte für die Entstehung von Allergien eine Rolle spielen. Von Bedeutung ist dabei wahrscheinlich nicht nur die Mikroben-Zusammensetzung im Kinderzimmer. Schon das bakterielle Umfeld im Mutterleib könnte das Allergierisiko beeinflussen, wie Studien nahelegen. So ist schon länger bekannt, dass die mütterliche Darmflora die Entwicklung des kindlichen Immunsystems mitstimuliert. Doch welche Keime sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig?

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