Archäologen entdecken lange gesuchtes Maya-Königreich


Ruinen auf der Viehweide: Im mexikanischen Chiapas haben Archäologen die Überreste des lange gesuchten Maya-Königreichs Sak Tzi entdeckt – durch Zufall. Inmitten einer Rinderweide stießen sie auf Ruinen von Pyramiden, Residenzen, einem Ballspielplatz und einem Marktplatz. Stelen mit Inschriften belegen, dass es sich dabei um die Hauptstadt des zuvor nur aus Inschriften in anderen Mayastädten bekannten Königreichs Sak Tzi handelt.

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In Chiapas haben Archäologen die Hauptstadt des Maya-Königreichs Sak Tzi entdeckt – diese Karte zeigt die bisher identifizierten Bauwerke. © Charles Golden/ Brandeis University

Die Maya herrschten mehr als 2.000 Jahre lang über weite Teile Mittelamerikas. Von ihrer Macht zeugen noch heute die Überreste gewaltiger Tempelpyramiden im Regenwald von Mexiko und Guatemala. Neben den großen Machtzentren wie Tikal, Chichen Itza und Palenque gab es im Mayareich aber auch zahlreiche kleinere Stadtstaaten und Königreiche, darunter Uxul, Ceibal oder El Achiotal.

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