Nach Klimawandel leugnet Brasiliens Präsident die Virusgefahr


Brasiliens Präsident Bolsonaro hält das Coronavirus für eine „leichte Grippe“, das Krisenmanagement von Lokalpolitikern für „Wahnsinn“. In der Corona-Krise ist das Land aufgrund der präsidialen Apathie führungslos.

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Von seinen Anhängern lässt sich Brasiliens rechtspopulistischer Präsident Jair Messias Bolsonaro gerne als „Mito“ feiern, als „Mythos“. Die „Auszeichnung“ hat er sich in den Augen seiner Anhänger mit seinen Ausfällen gegen das „politisch Korrekte“ und der Missachtung jeglicher Etikette verdient. Doch in der in Brasilien beginnenden Corona-Panik ziehen seine Verschwörungstheorien und flotten Sprüche nicht mehr. Mittlerweile 34 Tote und rund 2.000 Infizierte lassen sich nicht so einfach ignorieren.

Viel mehr als eine „leichte Grippe“ sei das Virus nicht, kein Grund für „Panik und Hysterie“, so Bolsonaros Mantra der vergangenen Wochen. Dahinter steckten wirtschaftliche Interessen, gerichtet sowohl gegen ihn wie auch gegen US-Präsident Donald Trump. In den Gängen des Präsidentenpalastes spreche man über eine Attacke Chinas, schreiben Medien. Bereits hinter dem Klimawandel vermutete Bolsonaro chinesische Interessen, um das christliche Abendland zu schwächen.

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