Synagogen als Infektionsquellen


Ein Viertel von Israels Corona-Fällen kommt von dort.

Ein Viertel der Israeli, die sich im Land den Coronavirus zugezogen haben, haben dies in der Synagoge getan. Das ergab die Untersuchung einer Beratergruppe des Gesundheitsministeriums vom Dienstag.

tachles.ch

Auf Grund der neuen Daten sind die Synagogen der gebräuchliste Ort, sich mit Covid-19 anzustecken, haben dort doch bisher 24 Prozent aller Infektionsfälle stattgefunden.

Weitere fünf Prozent sind auf Jeschiwot (Talmud-Hochschulen) zurückzuführen, und zusätzliche 15 Prozent fanden laut der Untersuchung in Hotels statt, 12 Prozent in Restaurants, je sieben Prozent in Supermärkten und anderen Geschäften, fünf Prozent in medizinischen Kliniken, je drei Prozent in Bildungsinstituten und Tageszentren für Kinder, und je zwei Prozent in Jugendgruppen, Veranstaltungshallen, Clubs und Einkaufsstrassen. Die jüngsten Zahlen veranlassten verschiedene Gruppen, von den Oberrabbinern Israels zu verlangen, das Gebet in Synagogen zu verbieten wegen der klaren Beweise, wonach das Gebete in Synagogen helfen, den Coronavirus zu verbreiten.