Corona-Krise verändert kirchliche Medienlandschaft: Digital ist derzeit Trumpf


Die Corona-Krise hat in Deutschland zu einer spürbaren Veränderung der kirchlichen Medienlandschaft geführt. Traditionelle Angebote katholischer Medienarbeit kämpfen unter den besonderen Bedingungen ums Überleben.

DOMRADIO.DE

Auf der andeen Seite sprießen täglich neue Angebote gestreamter Gottesdienste und Gebetszeiten im Internet aus dem Boden.

Mehrere Bistumszeitungen haben erstmals ihre wöchentlichen Ausgaben als kostenloses E-paper ins Netz gestellt, um ihre meist ältere Leserschaft auch weiterhin zu versorgen und gleichzeitig neue Gruppen zu erschließen. Diesen Weg haben unter anderem die Bistumszeitungen von Freiburg, Passau, Würzburg und Speyer eingeschlagen, die gedruckt zusammengerechnet eine Auflage von etwa 90.000 pro Woche erreichen.

Neben der Ausgabe im Netz wird dort, so lange es möglich ist, auch die gedruckte Ausgabe weiter produziert und zugestellt.

Nach 74 Jahren komplett eingestellt wurde hingegen die theologische Vierteljahreszeitschrift „Lebendiges Zeugnis“ des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. Sie befasste sich mit theologischen Grundsatzfragen zu den Themenfeldern Kirche, Gesellschaft und Welt.

weiterlesen

Kirche und Medien © Harald Oppitz (KNA)