Bericht: Bis 600 Millionen Euro Schaden pro Jahr durch Pflegebetrug


Durch organisierten Betrug in der ambulanten Pflege entstehen einem Bericht zufolge jährlich Schäden bis zu 600 Millionen Euro.

evangelisch.de

Bei Staatsanwaltschaften bundesweit liefen mehrere hundert Ermittlungsverfahren gegen Pflegedienste, hinter denen oft russische oder südosteuropäische Geschäftsführer stünden, berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit dem Bayerischen Rundfunk.

Die Pflegedienste würden verdächtigt, die Kranken- und Pflegekassen zu betrügen, indem sie diesen Pflegeleistungen in Rechnung stellen, die sie dann nicht erbringen.

Dafür kooperierten die Betreiber der Dienste mit vermeintlich Pflegebedürftigen, die sich bei Kontrollbesuchen kränker stellten als sie seien, sowie mit Ärzten, die gegen Geldzahlungen falsche Atteste ausstellen, hieß es weiter. Allein die Staatsanwaltschaft Berlin führe zurzeit 102 solcher Verfahren gegen Pflegedienste, bei den bayerischen Schwerpunktstaatsanwaltschaften seien es zusammen rund 80.

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